Eine kleine Firmenchronik

Das Bestattungshaus von Karl-Heinz Schnee & Sohn besteht bereits seit 1906. Wir wollen das zum Anlass nehmen, um kurz auf diese mehr als neun Jahrzehnte zurückzuschauen. Beerdigungsinstitute, wie wir sie heute kennen, existieren noch nicht so lange, wie man vielleicht vermuten konnte.
 
In früheren Zeiten gab es den Leichenbitter. Ihm fiel die Aufgabe zu, Sterbefälle in der Stadt oder der Gemeinde bekannt zu geben. Er besuchte die betroffenen Familien, um ihnen den Tod des Angehörigen oder Freundes mitzuteilen und um Teilnahme an der Beerdigung zu bitten.
 
Der Leichenbitter trug ständig dunkle Trauerkleidung; in den Trauerhäusern ging er mit vielerlei notwendigen Dienstleistungen zur Hand.
 
Der Leichenbitter war im übertragenen Sinne der Vorgänger des heutigen Rathenower Bestattungshauses. Denn ab 1906 übernahm Wilhelm Lemme, der Begründer des späteren Bestattungsinstitutes Karl-Heinz Schnee & Sohn, mit seinem Fuhrwerk die Leichentransporte in der Stadt. Im Jahre 1914 schließlich übergab man ihm auch das Amt des Leichenbitters. Das Unternehmen war damals in der Berliner Str. 11 ansässig. Nach 1933 kaufte Lemme ein Grundstück in der Bergstr. 13; es brannte jedoch 1945 völlig aus. Im Jahre 1929 wurde Paul Schnee Mitarbeiter in der Lemme-Firma und heiratete später die Tochter des Hauses, Olinde. Der Sohn Karl-Heinz trat 1954 in das Geschäft ein und führte es weiter. Im Jahre 1956 erwarben Vater Paul Schnee und Sohn Karl-Heinz das Haus in der Rathenower Bergstraße 8 vom ehemaligen Schmiedemeister Paul Holstein.
  
    
   Karl-Heinz Schnee                 Paul Schnee
              † 2005                                † 1984

Im Jahre 1985 trat Uwe Schnee in das Unternehmen ein und unterstützte seinen Vater tatkräftig bei allen zu erledigenden Arbeiten. Eine Filiale in Premnitz wurde 1992 eröffnet, diese wird von Uta Stuck - der Enkelin von Paul Schnee - seit dieser Zeit geleitet.
 
Karl-Heiz Schnee überschrieb seinem Sohn Uwe im Jahr 1999 das Unternehmen. Dessen Ehefrau Elke Schnee übernahm dann im Dezember 1999 die Anzeigenannahme von Frau Renate Schnee, da diese aus gesundheitlichen Gründen aus dem Unternehmen ausscheiden musste. Seit dieser Zeit unterstützt Elke Schnee ihren Mann mit Rat und Tat. Mit großem persönlichen Einsatz steht sie als Trauerrednerin den Angehörigen bei einem Trauerfall mit einfühlsamen Worten zur Verfügung.

 
Überführung
Eine Überführung vom Trauerhaus, Krankenhaus etc. zum Friedhof, zur Aufbahrungshalle oder zum Krematorium ist wohl in jedem Fall notwendig. Auch bei Überführungen im gesamten In- und Ausland können Sie unsere Hilfe in Anspruch nehmen. Wir beantragen auch die behördlich notwendigen Formulare zur Überführung des Verstorbenen.


Impressum